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dipl. ing. norman klüber |
dittenberger straße 6 |
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Alternative EnergienWer mehr für den Klimaschutz tun will und etwas unabhängiger von den fossilen Brennstoffen leben möchte, dem steht mittlerweile eine große Bandbreite an alternativen und innovativen Heizungsanlagen zur Verfügung. Fortschrittlichste Technologie, langjährige Erfahrung der Handwerksbetriebe und staatliche Förderung sorgen dafür, daß die Nutzung erneuerbarer Energien eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Investition ist. Solare Warmwasserbereitung4-6m² Kollektorfläche auf dem Dach montiert, erzeugt genug Wärme, um im Sommer den Kessel ganz ausstellen zu können. Über das gesamte Jahr kann so ca. 60% des Warmwasserbedarfs über die Sonne gedeckt werden. Das System läßt sich einfach in bestehende Heizungsanlagen integrieren. Der Anschluß von Waschmaschine und Geschirrspüler erhöht die Wirtschaftlichkeit. Vorteil: relativ geringe Investition, ausgereifte SystemeKosten: ab 4.000 € Förderung: BAfA 60 €/m² mind. 410 € Brennstoffkosten*: 0,0 cent/kWh Solare HeizungsunterstützungAusreichend groß dimensionierte Solaranlagen können mit der auf dem Dach erzeugten Wärme nicht nur das Trinkwasser erwärmen, sondern auch
die Raumheizung unterstützen. Je nach Heizwärmebedarf sollten 12-20 m² Kollektorfläche und ein Pufferspeicher ab 750 l installiert werden.
Der solare Deckungsanteil am gesamten Jahres-Wärmebedarf kann zwischen 20 und 50% liegen. Holz-PelletsheizungPelletskessel sind einfach zu installieren und komfortabel in der Bedienung. Die Pellets bestehen aus Sägemehl und Holzspänen, die unter hohem Druck zu 10-30 mm langen Röllchen geformt werden. Bei Einzelöfen (Pellets-Kaminofen) wird der Kessel von Hand oder halbautomatisch mit Pellets beschickt. Bei Zentralheizungen werden die Pellets vollautomatisch über eine Förderschnecke direkt in den Brennraum der Heizung gefördert. Ausgereifte Technik sorgt für schwefelfreie und CO2- neutrale Verbrennung. Pellets sind deutschlandweit, termingerecht lieferbar, für die Bevorratung muß ein ausreichend großer Lagerraum verfügbar sein. Vorteil: klimafreundlicher, preiswerter Brennstoff, hoher Komfort Investition:
1.000 € für Pelletsofen; 2.000 € für Pelletszentralheizung 2.500 € für Pelletszentralheizunh mit Pufferspeicher Brennstoffkosten*: 3,5 cent/kWh HolzheizungDem etwas höheren Arbeitsaufwand beim Heizen mit Holz steht der Vorteil entgegen, daß Holz CO2-neutral verbrennt und recht preiswert zu beschaffen ist. Außerdem schafft die Nutzung von Holzenergie Arbeitsplätze und verringert die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen. Neben den klassischen Naturzugkesseln kommen zunehmend Holzvergaserkessel zur Anwendung. Sie haben einen höheren Wirkungsgrad und niedrigere Emissionswerte, da ein geregeltes Gebläse für die richtige Luftzufuhr bei der Verbrennung sorgt. Der Holzvergaserkessel wird einmal beschickt und brennt dann über mehrere Stunden aus. Ideal ist die Kombination mit einem größeren Warmwasserspeicher, da die erzeugte Wärme für einen längeren Zeitraum (mehrere Tage) gespeichert werden kann.
Vorteil: sehr preiswerter Brennstoff, geringe Investitionen, mit anderen Systemen kombinierbarInvestition:
Förderung von Scheitholzvergaserkessel: BAfA 1.125 € Brennstoffkosten*: 1,7 bis 4,2 cent/kWh Wärmepumpen
Bei dieser Technik wird der Umwelt Wärme entzogen und diese durch Kompression auf ein höheres Temperaturniveau "gepumpt".
Die Verdichter werden meist mit Strom betrieben, neueste Geräte arbeiten auch mit Gas.
Mit 25 kWh Hilfsenergie läßt sich in der Regel 100 kWh Wärme erzeugen, man spricht dann von einer Jahresarbeitszahl von 4.
Die Jahresarbeitszahl hängt stark von der Technik,
den örtlichen Bedingungen und der benötigten Heiztemperatur ab.
Wärmepumpen sind erst dann ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll, wenn ihre Jahresarbeitszahl größer als 3,8 ist. Schornstein und Anschlußkosten werden eingespart Investition: 10.000 - 20.000 € Förderung: durch BAfA je nach Objektgröße; max. 850 € (Neubau) bzw. 1.500 € (Bestand) für Luft-WP max. 2.000 € (Neubau) bzw. 3.000 € (Bestand) für Sole-WP Brennstoffkosten*: 15,4 cent/kWh Strom ≅ 4,0 cent/kWh Wärme Mini-BHKW/ Brennstoffzellen-Heizgeräte
Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW) sind kompakte, anschlussfertige Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme
zum Heizen und zur Brauchwassererwärmung nutzen. BHKW erreichen einen Gesamtwirkungsgrad von 85-95%.
Vorteil: Kraft-Wärmekopplungsanlagen haben äußerst geringe Energieverluste,
bei hohem Wärmebedarf (auch im Sommer) erreichen BHKW eine hohe WirtschaftlichkeitInvestition :
Förderung:
Photovoltaik-AnlagenSolarmodule verwandeln Lichtenergie direkt in Strom (Photovoltaik), der meist ins öffentliche Netz eingespeist wird. Hochwertige Solarstromsysteme sind zertifiziert, ermöglichen eine einfache Planung und Montage und haben eine hohe Lebensdauer. Um eine Leistung von 1 kWp zu erreichen, braucht man eine Fläche von 7 - 8 m². Der Ertrag liegt in unseren Breiten bei 750-850 kWh je kWp Nennleistung. Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird der eingespeiste Strom derzeit mit bis zu 49,21 cent/kWh vergütet. Bei der Integration der Module in die Dachhaut oder in Fassadenflächen kann zusätzlich Geld gespart werden. Vorteil: durch das ↓EEG langfristig sichere Geldanlage,die relativ geringe Rendite kann durch günstige Kredite, Mehrwertsteuererstattung und Investitionszulage erhöht werden Investition : 4.500-5.500 € je kWp Förderung: ↓ KfW-Kredite für Photovoltaik-Anlagen; in den neuen Bundesländern kann Investitionszulage beantragt werden * Grundlage für Brennstoffkosten sind die aktuellen Bezugspreise (Herbst 2008), Kapital- und Betriebskosten sind nicht berücksichtigt |
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letzte aktualisierung: 10.10.2008 © norman klüber
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